Chile

Im Norden des Landes gewinnen die trockenen Zonen an Boden und münden in die trockenste Wüste der Welt: die Atacama. Diese im Osten von den rötlich-braun schimmernden Anden flankierte Region besticht vor allem durch die in allen Farben schillernden Sand- und Felsformationen, die jederzeit als Kulisse für einen Science-Fiction-Film herhalten könnten. Hier gibt es so viel Salz, dass man nach ein paar Tagen selbst den Schnee auf den Bergen für Salz hält.

Patagonien, Chiles tiefer Süden, ist ein geografisches Labyrinth, eine Region der tausend Inseln, Kanäle und Buchten. Zerklüftete Kordilleren wechseln sich mit Gletscherseen und den öden Weiten der Pampa ab. Im faszinierenden Nationalpark Torres del Paine ragen die drei fast 3000 Meter hohen „Blauen Türme“ in den Himmel. Das „Alaska im Kleinformat“ lässt unter Naturliebhabern kaum Wünsche offen: türkisfarbene Seen, schneegekrönte Gipfel, reißende Flüsse, kalbende Gletscher, Wasserfälle, Guanacoherden und zahlreiche Vogelarten.